Glasreiniger selbst herstellen

Und hier auch gleich unser erster Beitrag

Glas als Werkstoff gewinnt schon seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung und wird daher immer häufiger und vielseitiger in unserem Alltag eingesetzt - im Haushalt, in der Optik und Solarindustrie, im Automobilbau, als Baustoff oder sogar als komplette Fassadenverkleidung. Es kann in verschiedenen Farben und Formen hergestellt werden, hat eine hohe Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und lässt sich normalerweise leicht reinigen. Im Haushalt dagegen können hartneckige Flecken schon mal lästig und nervig werden. Fliegenkot, eingetrocknete Ketchup-Reste, Übergekochtes auf dem Ceranfeld oder auch häßliche Schlieren am Fenster bereiten schon mal Ärger.

 

Mit den richtigen Tipps kann man aber schnell Abhilfe schaffen - und dabei muß guter Rat auch "NICHT mal TEUER" sein

 

Generell gilt: Glas und Glaswerkstoffe nie trocken reinigen!

 

Besonders auf Displays von Smartphone, Monitor, TV-Bildschirm, … nicht mit scharfkantigen Gegenständen oder mit der großen chemischen Keule rangehen.

 

Unser Tipp: Vor dem Reinigen Glas gut anfeuchten, wenn möglich auch direkt ins Wasser legen und Schmutz aufweichen lassen. Einen Spritzer Glasreiniger oder Spülmittel beifügen. Das erleichtert u.a. auch die Fettlöslichkeit. Zum Reinigen selbst reicht meist ein weicher Lappen. Damit den Schmutz wegnehmen und mit klarem Wasser nachwischen oder nachspülen. Verkrustungen evtl. mit einem Glasschaber (Ceranfeldschaber) mit scharfer Klinge oder auch mit Stahlwolle (Größe 00) beseitigen. Diese hinterlässt auf Glas keine Kratzer. Aber Vorsicht bei Displays oder Bildschirmen. Dort nicht einsetzen, da diese Werkstoffe meist kein reines Glas sind. Dazu gibt es spezielle Kratzerentferner, die aber meist nicht wirklich viel taugen. Eine Möglickeit - mit Zahnpasta oder Backpulver bestreichen. Diese haben kleinste Partikel, die als Schleifmittel dienen aber nicht zu tief ins Material eindringen. Danach mit trockenem Tuch nachpolieren. Bei Fenstern auch gern mit Zeitungspapier (meistens die Tageszeitung) – nur nicht von Illustrierten oder Hochglanzmagazinen – die können durch die glänzende, geschlossene Papieroberfläche keine Feuchtigkeit aufnehmen.

 

Gut funktionieren hier auch die elektrischen Fensterputzer, die im Handel angeboten werden. Dabei gilt ebenso – vorher Fenster gut anfeuchten und mit der Gummilippe den Schmutz und das Restwasser aufnehmen, danach den Rand einfach nachwischen. Gute Geräte erzielen recht beachtliche Ergebnisse – auch ohne große Chemie.

 

Und noch ein Tipp von uns:  Glasreiniger kann man sich auch schnell und einfach selber zusammenmixen.

 

Man nehme: Einen Teelöffel Spülmittel mit 5 Tropfen Lavendelöl vermischen und in einer kleinen Pumpflasche (350 ml) mit Wasser auffüllen. Vor Gebrauch gut schütteln. Auch hier gilt– so vielseitig die Flecken, so verschieden die Möglichkeiten, diese zu beseitigen.

 

Probiert es aus und teilt uns eure Erfahrungen mit. Habt ihr andere oder ähnliche Tipps und Rezepturen? Vielleicht aus Omas Erfahrungsschatz? Lasst es uns wissen, wir geben diese Tipps dann eventuell auch gern weiter - im Sinne einer besseren Umwelt!

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